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Pape
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„Wenn ich merke, dass ich musikalisch nichts mehr zu geben habe, werde ich von diesem Planeten verschwinden.“
Jimi Hendrix
 Viele kennen seine Lieder aber nur wenige sein Gesicht. Meistens sieht man von Carsten Pape nur den Hut, wenn er im Stadion und in den großen Hallen des Nordens auf der Bühne steht, denn der Mann ist bekennender Hutfetischist. Dabei hat er musikalisch schon einiges auf dem Kerbholz: Angefangen beim NDW-Hit „Ich liebe Dich“, von dem seine erste Band Clowns und Helden in den Achtzigern mal eben anderthalb Millionen Singles über die Ladentische schob, über die ebenfalls erfolgreiche Formation Roh, die er mit Lukas Hilbert und Schlagzeuger Meik Dobbratz in der Mitte der Neunziger gründete, bis hin zu seinem Gastspiel bei den Barmbek Dream Boys, den treuen Begleitern Lotto King Karls, mit dem er als Lotto & Pape gerade an einem zweiten Duo-Album arbeitet (das treffend „Freunde“ betitelte Debüt erschien 2005). Zwischendurch warf er zwei Soloalben (eines unter dem Namen Vopa) in die Menge und bewährte sich als Songschreiber für Maffay, Nena und Blümchen, der er mit „Heut ist mein Tag“ einen Hit auf den Leib schrieb. Das muss man sich merken, denn der Song spielt jetzt nochmal eine besondere Rolle. Denn Carsten Pape hat sich selbst einen Doppelpass zugespielt, mit seinem ersten Roman Kreativ-Pause und dem Album Von Delphinen, Untiefen und anderen Möglichkeiten. Und das kommt, wie alles was Pape macht, tief aus seinem Herzen. |
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